18. Dezember 2007 in the_riddl0r
Sekt oder Selters?
Es gibt im Leben immer schwierige Fragen. Zum Beispiel: welchen Beruf möchte ich ausüben? oder: Nehm ich den Kredit auf? oder eben: Sekt oder Selters?
All diese Fragen bieten einem mind. 2 oder mehr Möglichkeiten. Man muss dann wählen, und diese Wahl gilt im Allgemeinen als Entscheidung. Nur was ist wenn man sich nicht entscheiden möchte? Muss man sich denn entscheiden?
Um diese amateurhaft philosophischen Ansätze mal ins Poker zu adaptieren: Cashgame oder Turnier?
In der Zeit wo ich zu pokern anfing, spielte ich zuerst NL5, hatte zwar BR-Management im Hinterkopf, habe mich aber nur dran gehalten wenn ich mochte. Somit fing ich an Turniere zu spielen, obwohl dies meine BR nicht zuliess. Ich glaub das waren 6$ MTTs, mal mit 30, 45 oder 75 Teilnehmern. Ich hatte dort einen sehr erfolgreichen Höheflug. Meine hourly rate lag um die 20 $. Dann gings auf einmal bergab. Ich änderte mein Spiel nicht, verlor aber trotzdem. Wohl ein Zeichen dafür, dass mein Spiel einfach zuviele leaks hatte und ich vllt wirklich nur eine Glückssträhne. Das brachte mich dann wieder zum Cashgame, wo ich nun erfolgreich meine Start-BR bei Stars ver-6-fachen konnte. Der Dank geht da auch an pader und subhead, welche mich beim shorthanded spielen gecoachet haben.
Mittlerweile schmeckt mir Cashgame aber nicht mehr. Ich habe angefangen neben dem Cashgame vermehrt SNGs zu spielen. In SNGs fühl ich mich momentan sehr wohl, beim Cashgame stagnierts grad. Hier kommt dann die Frage ins Spiel, ob man erfolgreich beides spielen kann/sollte. Ich werd definitiv von meinem MissErfolg berichten. Ich muss jedoch definitiv mehr pokern. Stichwort: Varianz.
PS.: Ich hab mir mal den Blocksatz von Kaypel abgeschaut