11. November 2007 in kaypel
Typisch
Eigentlich war es ja klar, dass gleich nach meinem Beitrag ein Swing nach unten einsetzen musste, auch wenn man ihn im Nachhinein auch als Break-Even-Stretch bezeichnen kann. Gestern und heute hingegen lief es ganz ordentlich, oder bin ich mal lieber ehrlich und schreibe; Es hätte gestern und heute sehr gut für mich laufen können, hätte ich nicht so unglaublich schlecht gespielt. Da calle ich beispielsweise mit einem Nutflush (Royal Flush Draw) auch noch eine saftige Valuebet und verliere insgesamt knapp zwei Stacks obwohl ich wusste geschlagen zu sein – am Turn gesellte sich zur Pik-Zehn eine weitere.
Trotzdem sehe ich noch keinen Grund meinen geplanten Ausflug auf NL400 vorzeitig abzusagen. Um ehrlich zu sein habe ich sogar schon einige wenige Hände gewagt – natürlich nur um mich an die Wettgrößen zu gewöhnen, aber eigentlich eher zufällig, habe mich verklickt.
Was übrigens in letzter Zeit recht häufig passiert ist. Zum Glück meist Preflop, denn da ist wirklich selten jemand bereit fast 40 Bigblinds zu reraisen, geschweige denn zu callen. Nur ein einziges mal hat jemand sein Bubenpaar gepusht. Glücklichweise hielt ich in dieser Hand zwei Asse. Wahrscheinlich hat ihn mein "oh #@!*" im chat motiviert.
Richtig teuer war hingegen eine versehentliche All-in-C-bet mit Trash gegen einen Full House.
Dann hatte ich ja im letzten Beitrag auch angekündigt einige Turniere der FTOPS zu spielen. So habe ich mir für das erste, welches um drei Uhr mitteleuropäischer Zeit startete sogar einen Tag frei genommen. Leider habe ich den Anmeldeschluss und damit den Beginn des Turniers um zehn Minuten verschlafen. Auf Arbeit wurde ich natürlich wunderbar dafür auselacht; dort kennt man diese, einige Leute würde Laster sagen, Attitüde auch sehr gut.
Wie dem auch sei, morgen habe ich mir wieder freigenommen. Denn heute werde ich um Punkt Zwölf am Tisch sitzen um das siebente Event und damit das in meiner Laufbahn höchst dotierte Turnier zu spielen.